
ÖkoFEN ist einer der weltweit führenden Erzeuger von Pelletsheizungen. Am Standort Niederkappel errichtete ÖkoFEN seine neue Europazentrale und ein hochmodernes Logistikzentrum. Die Produktionsfläche wurde um 14.000 m² in nachhaltiger und umweltbewusster Bauweise erweitert und umfasst nun insgesamt 28.000 m². Die Erweiterung ist die Basis für die Verdoppelung der Produktionskapazität und beweist, dass Wirtschaftlichkeit und ökologisches Handeln durchaus im Einklang funktionieren und sich nicht gegenseitig ausschließen. Das Logistikzentrum wurde in Holzbauweise errichtet und bindet somit ca. 3.600 Tonnen Kohlendioxid. Die für die Halle benötigten 3.300 Festmeter Rundholz wachsen zudem in Österreichs Wäldern innerhalb von 30 Minuten nach. Der Standort wird darüber hinaus in Einklang mit der Umwelt gebracht. Eine eigens angelegte Insektenwiese, ein Biotop, Strauchhecken und Bäume werden Pflanzen und Tieren wertvollen Lebensraum bieten. Um weitere Flächenversiegelungen zu reduzieren, werden die aufgrund des höheren Mitarbeiterbedarfs entstehenden Parkplätze in das untere Geschoss des Erweiterungsbaus integriert. Somit konnten 3.500 m² Grünfläche von einer Versiegelung ausgeschlossen werden. Der Ausbau der Photovoltaikanlage schafft 130 kW zusätzlichen Strom, ergänzt wird die Energieinfrastruktur um Stromspeicher, die Lastspitzen abfedern können und den Eigenenergieverbrauch am Standort steigern. Zusätzlich werden 100 E-Ladestation am Standort installiert, um den Umstieg auf E-Mobilität zu ermöglichen.

Loxone, Spezialist für intelligente Gebäudeautomation, investiert 55 Millionen Euro in den Standort Kollerschlag. Damit entsteht seit Herbst 2020 auf knapp acht Hektar der Loxone Campus – ein in Europa einzigartiges Projekt aus Büro, Hotel, Schulungs- sowie Logistikzentrum. Die Fertigstellung des Loxone Campus ist im ersten Quartal 2023 geplant. Gut zu sehen ist bereits, wie sich der Campus als Erweiterung des jetzigen Loxone Basecamps harmonisch in die Landschaft schmiegen wird. Da alle Dachflächen begrünt werden, sind die wirklichen Ausmaße des Gebäudekomplexes nicht sofort zu erkennen. Dabei belegt das Areal die Fläche von rund elf Fußballfeldern.
In Steyr wurde die erste „Erneuerbare Energiegemeinschaft“ (EEG) Oberösterreichs als Genossenschaft gegründet. Die Statutarstadt nimmt damit eine Vorreiterrolle ein und setzt einen wichtigen Schritt in Richtung CO2-Neutralität. Ziel ist, die Stadt Steyr künftig zu 100 % mit regionalem sauberem Strom zu versorgen. Die ersten beiden Mitglieder sind die Stadt Steyr und die Raiffeisenbank Steyr. Eingeladen sind weitere Interessent:innen - Private wie Unternehmer:innen - die bei dem Vorzeigeprojekt mitmachen, sowohl als Stromerzeuger:innen als auch als Stromverbraucher:innen. Neben dem positiven Beitrag für die Umwelt profitieren alle Beteiligten auch wirtschaftlich durch die sehr attraktiven rechtlichen Rahmenbedingungen (reduzierte Netzgebühren, Befreiung von Abgaben). Die gesetzliche Grundlage des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes macht es möglich, dass Energie erstmals wirklich regional produziert und auch vor Ort genutzt werden kann. Damit wird eine dezentrale Energieversorgung gefördert, CO2-Einsparung erreicht und die Stromabnehmer:innen sparen zudem Kosten.
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